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Lafontaine hängt Müntefering ab
2004-08-30
Im August verzeichnet Lafontaine mehr Medienpräsenz als Franz Müntefering

Oskar Lafontaine hat im Rahmen der öffentlichen Kontroversen um Hartz IV mehr Aufmerksamkeit in den deutschen Meinungsführermedien erhalten als der SPD-Parteivorsitzende Franz Müntefering. Eine aktuelle Studie des MEDIEN TENOR zeigt, daß der ehemalige Bundesfinanzminister nach Bundeskanzler Schröder und Wirtschaftsminister Clement sogar der am häufigsten genannte SPD-Politiker ist. .

„Die deutschen Medien haben Lafontaine wegen seiner Kritik an den Reformen im August zu einem der Top-Oppositionspolitiker gemacht,“ bilanziert Wolfgang Stock, Geschäftsführer des MEDIEN TENOR. „Franz Müntefering ist es offensichtlich nicht gelungen, den Ankündigungen Lafontaines öffentlichkeitswirksam gleichwertiges entgegenzusetzen.“ Die Drohung, eine neue Linkspartei zu gründen, und die Ankündigung, auf der heutigen Demonstration in Leipzig zu sprechen, fand in den deutschen Medien wesentlich mehr Beachtung als alle Äußerungen Franz Münteferings zum Thema. „Aber nicht nur Lafontaines starke Präsenz überrascht. .

In der Berichterstattung zu Hartz IV sind die Medien völlig ablehnend,“ analysiert Stock. Für die Analyse hat der MEDIEN TENOR 18.393 Nennungen von Politikern (mindestens 5 Zeilen/Sekunden) vom 2. bis 15. August in sieben meinungsführenden Tageszeitungen, 17 TV-Nachrichtensendungen/ Magazinen und neun Wochenmedien analysiert..

Michael Schlipper.

Medien Tenor GmbH.

Kurt-Schumacher-Str. 2.

53113 Bonn.

Tel: 0228/93 444 0.

Fax: 0228/93 444 93.

m.schlipper@innovatio.de .

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