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Union verliert Meinungsführerschaft in der Reformberichterstattung.
2004-03-12
Vor allem die SPD gewinnt wieder an Bedeutung

Bonn. Über die politischen Positionen der Opposition auf den Themenfeldern Arbeitsmarkt, Haushalt, Steuern, Gesundheit und Rente ist im vergangenen Februar, parallel zum allgemeinen Rückgang der Reformberichterstattung, wesentlich weniger berichtet worden. "Die anteilige Berichterstattung über die Positionen der Union hat sich von Januar auf Februar 2004 glatt halbiert", so Markus Rettich, Politikchef des MEDIEN TENOR. .

Besonders die SPD-Positionen haben wieder an Bedeutung gewonnen. "Zum ersten mal seit April 2003 hat die SPD mehr Reformberichterstattung erhalten als CDU/CSU. Die Dominanz der letzten Monate lag vermutlich eher an der Schwäche der SPD als an der Stärke der Unionsparteien", so Markus Rettich. Weiterhin marginal bleibt die Wahrnehmung der FDP-Positionen, während Bündnis 90/Die Grünen ebenfalls zulegen konnten. Seit Beginn des Jahres driftet auch die Bewertung der wirtschaftlichen Lage in Ost- und Westdeutschland wieder auseinander. .

"Dies zeigt, daß eigentlich kein Anlaß besteht, die Reformberichterstattung in Deutschland herunterzufahren." Basis der Studie sind insgesamt 330.675 reformpolitische Aussagen in 33 Meinungsführermedien. In dem in Kürze erscheinenden MEDIEN TENOR-Forschungsbericht Nr. 142, März 2004, wird außerdem eine Studie zur Berichterstattung über die wirtschaftliche Lage in Ost- und Westdeutschland veröffentlicht. Zu dieser Thematik erscheint in der nächsten Ausgabe ebenfalls ein MEDIEN TENOR-Interview mit dem Konjunkturchef des IW Halle, Dr. Udo Ludwig..

Weitere Informationen: .

Michael Schlipper.

Medien Tenor GmbH.

Kurt-Schumacher-Str. 2.

53113 Bonn.

Tel: 0228/93 444 0.

Fax: 0228/93 444 93.

m.schlipper@innovatio.de .

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